DisMod – der digitale Diskussionsmoderator

Kennst du das? In Diskussionen melden sich oft dieselben Personen ständig zu Wort, während andere kaum zum Zug kommen. DisMod schafft faire Bedingungen: Die App verwaltet Wortmeldungen automatisch nach einem einfachen, transparenten Prinzip – wer bisher am wenigsten geredet hat, kommt als Nächstes dran.

Das beseitigt auch ein anderes Problem bei Diskussionen. Wenn der Moderator 5 Wortmeldungen sieht und die Leute nacheinander dran nimmt, dann wird das Diskussionsthema, zu dem der Fünfte etwas sagen wollte, meistens schon gewechselt haben. Wenn er dann dran kommt, wird er im Regelfall aber nicht verzichten, da er ja dann wieder lange warten müsste, um noch mal das Wort zu erhalten, sondern lieber etwas unüberlegtes zum letzten diskutierten Punkt beitragen. Mit DisMod kann er seine Redeanmeldung jederzeit löschen und wird dann später, wenn er etwas Substanzielles beitragen kann, auch schnell dran kommen, da sich seine Situation mit relativ wenig genutzter Redezeit nicht geändert hat.

So funktioniert es

  • Der Moderator/die Moderatorin erstellt einen Diskussionsraum und erhält einen Code.
  • Teilnehmende geben diesen Code ein, um beizutreten.
  • Wer sprechen möchte, meldet sich mit einem Tastendruck.
  • Bei mehreren Wortmeldungen entscheidet die App automatisch: Wer bisher am wenigsten Redezeit hatte, bekommt grünes Licht, wenn der letzte Redner fertig ist; sein Handy summt dann auch.
  • Jeder sieht die Warteschlange in Echtzeit mit der genutzten Redezeit aller Teilnehmer, sortiert nach der Reihenfolge der nächsten Redner. Allerdings kann sich die ändern: Wenn ein Teilnehmer, der bisher nichts gesagt hat, den Redeknopf drückt, dann ist er als nächster dran, wenn es in der Warteschlange nicht noch mehr Teilnehmer mit Null Redezeit gibt.

Moderations-Werkzeuge

Wortmeldungen vorziehen oder Teilnehmende sperren – frei wählbare Mindestsprechzeit festlegen, falls die Teilnehmer sich nur noch mit kurzen Zwischenrufen melden, um damit Redezeit zu sparen. Es kann aber auch eine Maximalzeit pro Rede festgelegt werden. 10 Sekunden vor Ablauf der Maximalzeit summt das Handy des Redners und nach Ablauf schaltet das Mikrofon des Redners ab und das Podium erhält das Wort, damit der Moderator den Abbruch kurz erklären kann. Podium-Funktion: Nach einer laufenden Rede automatisch selbst das Wort ergreifen, um zu antworten oder zusammenzufassen. Schließlich kann vom Moderator auch jederzeit auf die übliche Redner-Reihenfolge nach Melde-Zeitpunkt umgeschaltet werden.

Auch für nicht anwesende Teilnehmende

Wer nicht persönlich vor Ort ist, aber die Raumnummer kennt, kann per Mikrofon und Lautsprecher/Kopfhörer live mithören und selbst an der Diskussion teilnehmen – ganz ohne separate Konferenz-Software. Das Mikrofon schaltet sich beim jeweiligen Redner ein, wenn er den grünen Punkt erhält (sein Handy summt dann auch). Die Teilnehmer im Raum werden dann auf ihrem Bildschirm oben rechts den Lautsprecher ausschalten, um Rückkopplungen zu vermeiden (wenn der Redner im Raum ist). Sie können aber Kopfhörer nutzen, was in großen Räumen gut ist oder wenn der aktuelle Redner einfach leise spricht – oder wenn sie selbst schwerhörig sind.

Für wen geeignet

  • Vereinssitzungen und Mitgliederversammlungen
  • Schul- und Universitätsdiskussionen
  • Podiumsdiskussionen und Debattierclubs
  • Teammeetings mit vielen Wortmeldungen
  • Jede Runde, in der faires Rederecht wichtig ist

DisMod ist kostenlos, werbefrei und ohne Registrierung nutzbar – ein frei wählbarer Name reicht zum Beitreten.